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Abluftanlagen

Luftschadstoffe wurden als Verursacher zahlreicher Umweltprobleme und Krankheiten erkannt. Zu den wichtigsten zählen Ozon, die Vorläufersubstanzen NOx und VOC, saure Gase wie SO2, HCl und HF, Staub, Schwermetalle (Quecksilber, Blei, Cadmium, Chrom, Nickel, Kupfer) sowie Dioxin und PAH. 

Zur Minderung von grenzüberschreitenden Luftverschmutzungen wurden internationale Protokolle (z.B. Götheborg) ratifiziert. Europäische Richtlinien und nationale Gesetze und Verordnungen regeln die Emissionen von wesentlichen Verursachern (Kraftwerke, Dampfkessel, Abfallverbrennungsanlagen, ausgewählten industriellen Branchen) mittels Festlegung von Emissionsgrenzwerten.

Abwasseranlagen für Industrieabwässern

Produktion, Lieferung und Montage von Abwasseranlagen für

  • Chrom-, Cyanid- und alkalisch-sauren Abwässern 
  • Abwässern aus der Phosphatierung, Beizung und Brünierung
  • alkalisch-sauren und nitriten Abwässern 

Komplexe Rekonstruktion der Abwasseranlagen und Lieferung der einzelnen Einrichtungen.

Die Abwasseranlagen sichern die Entsorgung aller Abwassertype in einen vollautomatischen kontinuierlichen oder chargenweisen Ablauf. Ein Vorteil der Lösung der Entsorgungsanlagen ist die Anwendung der physikalisch-chemischen Vorgänge, die die Mengen der Abfälle vom Entsorgungsprozess reduzieren. Unsere Anlagen arbeiten weitestgehend automatisch.

Das heißt, aus einem bauseits vorhandenem Pufferbecken (1) wird mittels Membranpumpe (2) und jeweiliger Pegelsteuerung (3) eine Charge in den Reaktorbehälter (4) umgepumpt. Unter Rühren und Zugabe des Reaktionstrennmittels Floculant wird das Abwasser gereinigt. Nach ca. 10 min ist dieser Vorgang abgeschlossen. Danach sedimentiert der Schlamm. Über eine Trübemessung (5) wird die Klarwasserphase mittels Kreiselpumpe und Steuerventilen entweder bei Trübung in den Schlammeindicker (6), oder über den Kiesfilter (7) und pH-Endkontrolle (8) (mit Ausdruck) in den Kanal eingeleitet. Die Schlammphase wird zur besseren Konditionierung in einen Schlammeindicker (6) gepumpt und anschließend mittels Kammerfilterpresse (9) entwässert. Der Platzbedarf einer solchen Anlage, einschl. Pufferbecken, alle Komponenten ebenerdig aufgestellt liegt bei ca. 7,00 x 4,50 Meter. Bei einer Raumhöhe von 4,00 Metern kann die Anlage in 2 Ebenen aufgebaut werden. Hier beträgt der Platzbedarf ca. 5,50 x 3,00 Meter.

Dosieranlagen

Sie bevorzugen eine schnelle, saubere, genaue und zuverlässige Chemikalienförderung?

Wir planen und konstruieren Ihre Dosieranlage passgenau. Pumpen- und Rohleitungssysteme werden den Anforderungen entsprechend ausgelegt und dimensioniert. Als Werkstoffe stehen nebenstehende Materialien und auch Stahl oder Edelstahl zur Verfügung.

Die Komponenten werden von uns auf Dosiertafeln, in Dosierschränken oder Dosiercontainern aufgebaut und installiert. Isolierungen und Begleitheizungen sind in frostgefährdeten Bereichen möglich. Leckagen werden in Auffangwannen aufgenommen und durch zugelassene Sonden sicher erkannt und gemeldet. Schaltschränke und Steueranlagen entsprechen dem neusten Stand der Technik und garantieren einfache Handhabung durch modulare Bauweise.

Neutralisationsanlagen

Abwasserbehandlung

  • Schlüsselfertige Anlagen zur Reinigung von unterschiedlichen Abwässern der Industrie
  • Neutralisationsanlagen für einseitige und zweiseitige Neutralisation
  • Projektbezogene Entwicklung von Lösungen, individuell ausgearbeitet für die jeweilige Spezialaufgabe
  • Falls erforderlich: biologische Nachreinigung des teilaufbereiteten Industrieabwassers (zur Erlangung der Direkteinleitungsgenehmigung)
  • Hoher Ausführungsstandard durch Verwendung von Qualitätsprodukten (Pumpen, Rührwerke, Mess- und Regeltechnik etc.)
  • Emulsionsspaltanlagen einschließlich Nachaufbereitung des Abwassers (z.B. durch einen HOK-Reaktor)
  • Alle Tanks, Behälter, Reaktoren etc. werden nach den strengen Auflagen des WHG gefertigt

Abwasserbehandlung

Ziel der Abwasserbehandlung ist eine Beseitigung der Abwasserinhaltsstoffe und eine Wiederherstellung der natürlichen Wasserqualität. Nach §7a des Wasserhaushaltsgesetzes muss Abwasser nach dem Stand der Technik behandelt werden. Die Mindestanforderungen werden konkret für bestimmte Industriebranchen in der Abwasserverordnung genannt. Die Abwasserbehandlung geschieht in Abwasserreinigungsanlagen.

Man unterscheidet dabei mechanische/physikalische, biologische und chemische Reinigungsverfahren, die in der Regel in Kläranlagen in entsprechenden Reinigungsstufen angewandt werden.

Chemikalienlager

Der Umgang mit umweltgefährdenden Chemikalien erfordert ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein. Der WAT-Kunststoffbau hat seine Kompetenz bewiesen. Die Ausrüstung von Lager- und Umschlageinrichtungen für Chemikalien ist ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit geworden. Dazu gehören die Fertigung und Lieferung der Lagerbehälter. Sie bestehen, entsprechend der Chemischen Beanspruchung durch die Lagernden Flüssigkeiten, aus Thermoplasten, Duroplasten, Verbundwerkstoffen, Stahl, Edelstahl oder anderen Werkstoffen.

Ein Wesentlicher Bestandteil der Anlagern sind die Zahlreichen Rohrleitungssysteme verschiedener Nennweiten und aus unterschiedlichen Werkstoffen gefertigt, die die einzelnen Anlagenbereiche, wie Anlieferung, Lager, Mischstationen und Abfüllung verbinden, einschließlich der Kontroll- und Steuerungseinrichtungen. Fertigung und Montage erfolgen in Übereinstimmung mit den Forderungen Wasserhaushaltsgesetz.

Fällmitteldosieranlagen

Auf dem obigen Bild sehen wir das Fällungsmittellager und die Dosieranlage. In dieser gemäß WHG § 19 erstellten Tankanlage wird das Fällmittel für die chemische Phosphatfällung, und die Sulfidfällung sicher gelagert. Mit den Dosierpumpen wird das Fällmittel frachtabhängig zudosiert. Für die chemische Phosphatfällung werden in der Regel Eisensalze oder Aluminiumsalze eingesetzt. Die Dosierung aufdieser Kläranlage erfolgt geregelt über eine „ Online-P-Messung“ in das Denitrifikationsbecken. Das bedeutet, dass nur soviel Fällmittel zudosiert wird, wie noch nach der biologischen Phosphateleminierung zur Einhaltung der Grenzwerte benötigt wird.

Das Fällmittel zur Sulfidfällung wird z.B. dem Primärschlamm zudosiert, es handelt sich dabei um  2 oder 3 wertige Eisensalze. Durch die Eisen-Ionen werden die im Schlamm enthaltenen Sulfid-Ionen zum chemischen stabilen Schwefeleisen gefällt. Das ist erforderlich, weil sich sonst aus dem Sulfid bei der Schlammfaulung gefährlicher Schwefelwasserstoff bildet. Schwefelwasserstoff ist ein hoch giftiges Gas, welches darüber hinaus mit Wasser schweflige Säure bildet. Diese Säure zerstört Betonbauteile, Stahlrohrleitungen und viele weitere Anlagenteile.

Dosierstation mit hoher Betriebsicherheit

Bei dieser Konzeption der Fällmitteldosierstationen wurde ein Höchstmass an Betriebsicherheit und ein problemloses Handling erreicht. Alle wesendlichen Elemente der Station sind doppelt vorhanden – Fällmittelbehälter, Pumpen, Mess- und Dosiergeräte. Bei Betriebstörung kann somit schnell und Problemlos auf Resereveeinrichtungen umschaltet werden.

Kontaktieren Sie uns!

Sie haben Fragen, Anregungen oder suchen einen Partner zur Projekt-Realisierung? Schreiben Sie uns gerne über das Kontaktformular, per e-Mail an info@wat-technik.de oder per Post an

Westerwälder Anlagentechnik GmbH
Industrieausrüstungen / Ingenieurleistungen
Hauptstr. 8
D-56412 Boden

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