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Dehnfugenabdichtung

Die Hauptanwendungsbereiche der Fugenabdichtung PE-Seal umfassen im Folgenden

  • Anlagen der chemischen Industrie 
  • Lagerflächen für Wassergefährdente Stoffe 
  • Produktionsflächen in Industrie und Gewerbe 
  • Straßenflächen in Industrie und Verkehr 
  • Flächen auf Schrottplätzen 
  • Abfüllplätze an Tankstellen, 
  • Sicherheitsflächen auf Flughäfen

Die chemische Beständigkeit anderer Fugenabdichtungen z.B. mit Polysulfiden reicht in vielen Fällen nicht aus um die Anforderungen gemäß WHG zu erfüllen. Besonders in Produktionsbereichen bei denen mit einer dauernden Beaufschlagung gerechnet werden muss. Mit der zunehmenden Ausführung von Dichtflächen in der Industrie treten Abdichtungsprobleme auf, die mit den bekannten Dichtstoffsystemen nicht mehr gelöst werden können.

Ein PE-Seal Fugensystem kann hier bei neuen Fugenabdichtungen oder Fugensanierung zu einer sinnvollen Problemlösung führen.

Besondere Vorteile bietet PE-Seal bei der Fugenabdichtung folgender Chemikaliengruppen:

  • spezielle, besonders lösungsaktive Lösemittel und Lösemittelgemische 
  • aromatische Kohlenwasserstoffe 
  • oxidierend wirkende Säuren und Laugen 
  • starke Säuren 
  • organische Säuren 
  • Halogenkohlenwasserstoffe 
  • Ester, Ketone und Aldehyde 
  • Amine und Furane

Bei der Ausführung der Abdichtung von Fugen spielen auch die baulichen Voraussetzungen eine große Rolle. Bei ungünstigen Einbaupositionen, zu geringer oder zu breiter Fugendimensionierung, bei befahrenen Flächen und übermäßiger mechanischer Belastung müssen unterschiedliche Anforderungen erfüllt werden.

Dehnfugenabdichtung mit oder ohne bauaufsichtliche Zulassung

Dehnfugen trennen Bauteile von einander z.B. den Boden von aufgehenden Bauteilen wie Stützen und Wänden oder getrennten Betonbodenplatten. Sie dienen zur freien Ausdehnung des Betons oder um das Einwirken von Horizontallasten zu verhindern. Sie sind damit notwendige konstruktive Mittel um das Auftreten von unkontrollierten Rissen im Bauwerk zu vermeiden.

Die Anwendung von chemikalienbeständigen Fugensystemen im Gewässerschutz ist im WHG Gesetz und in der VAws bzw. in den entsprechenden Länderverordnungen gesetzlich geregelt.

Dehnfugen stellen grundsätzlich Schwachstellen im Säureschutz bzw. Gewässerschutzbelag dar.

Mit unserem Patentierten Fugenabdichtungssystem PE-Seal® als Fugenabdichtung und als Fugenabdichtungsprofilsystem bieten wir Ihnen eine chemisch hochbeständige, dauerhafte und preiswerte Abdichtung.

Vorstellung PE-Seal Abdichtung

Die PE-Seal Fugenabdichtung ist eine Abdichtung auf der Basis von geschlossenzellig geschäumten vernetzten Polyethylen Schaumstoff. Dieser wird in bedarfsgerechte Profile vorgeschnitten und durch ein Spezialharz in der Fuge fixiert. Als Harzbasis kann je nach chemischer Belastung Epoxidharz oder Vinylester verwendet werden.

PE-Seal Fugendichtstoff mit bauaufsichtlichter Zulassung

Eigenschaften:

  • Hohe Chemikalienbeständigkeit vergleichbar PE mittlerer Rohdichte 
  • Brandverhalten B2 
  • Bruchfestigkeit = 0,39 N/mm² Bruchdehnung 150 % 
  • Dehnfähigkeit im Einbauzustand 30% 
  • Temperaturbeständig bis 60 C° ( kurzzeitig je nach Medium 90 C°) 

Die PE-Seal Fugenabdichtung ist geeignet als Fugenabdichtungssystem zum Abdichten von Anlagen zum Lagern, Abfüllen und Umschlagen (LAU-Anlagen) und zum Abdichten von Anlagen zum Herstellen, Behandeln und Verwenden (HBV-Anlagen) wassergefährdender Stoffe. Dabei handelt es sich um die Abdichtung von Dehnfugen als Stoß- und Überlappungsfuge in der Funktion einer Bauteilfuge oder einer Anschlussfuge. Die Ausführung erfolgt immer in der Definition einer Wartungsfuge.

Rechtlichen Grundlagen Fugenabdichtung, Fugensanierung im Gewässerschutz

Rechtlichen Grundlagen im Gewässerschutz sind das WHG, die VAws, die VV VAws, die WasbauO, die LöRüRL, die TRbF, die VbF, die Zulassungsgrundsätze des DIBt, die DIN sowie die Merkblätter von Fachverbänden, IVD, FSI, AGI etc.

Betreiber von Anlagen die wassergefährdende Stoffe nutzen unterliegen dem Besorgnisgrundsatz des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG). Die Anlagen sind so zu errichten und zu betreiben, dass ein Eindringen von wassergefährdenden Stoffen in den Boden nicht zu besorgen ist.

Unter einer solchen Anlage ist eine Auffangwanne herzustellen die so auszubilden ist, dass sie diese Forderung erfüllt. Für den Bau dieser Auffangflächen sind in LAU Anlagen (Anlagen zum Lagern, Abfüllen, Umschlagen wassergefährdender Stoffe) allg. bauaufsichtlich Zugelassene Bauprodukte gesetzlich vorgeschrieben. Für HBV Anlagen ( Anlagen zum Herstellen, Behandeln, Verwenden wassergefährdender Stoffe) gibt es auf Grund der Vielfältigkeit der Anforderungen keine allg. bauaufsichtlich zugelassenen Bauprodukte. Es gelten hier jedoch die gleichen Grundsätze. Es sind geeignete Bauprodukte einzusetzen. Die Eignung ist für jede Anlage einzeln festzustellen. Eine allg. bauaufsichtliche Zulassung für LAU Anlagen ist hier ein wichtiges Indiz für eine Eignung. Zusätzliche Anforderungen wie höhere Beaufschlagungsdauer oder Medientemperatur sind gesondert zu Prüfen.

Wie kann eine PE-Seal Fugenabdichtung umgesetzt werden?

Die PE-Seal Fugenabdichtung besitzt eine allg. Bauaufsichtliche Zulassung für alle Prüfgruppen des DIBt außer 6a. Von den Prüfgruppen werden jedoch nicht alle Chemikalien erfasst. Eine wichtige Gruppe sind hoch konzentrierte Säuren und Laugen. Hierfür haben wir für unser Fugensystem PE-Seal einige Sonderprüfungen. Falls PE-Seal keine Prüfung für eine bestimmte Chemikalie besitzt, heißt dieses nicht, dass es nicht beständig ist, sondern nur das bisher noch keine Prüfung nach den Prüfgrundsätzen des DIBt erfolgt ist.

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Westerwälder Anlagentechnik GmbH
Industrieausrüstungen / Ingenieurleistungen
Hauptstr. 8
D-56412 Boden

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